Als Kind und Jugendlicher hatte ich fantastische Gitarrenlehrer – was sie alle gemeinsam hatten, war sowohl ihre Leidenschaft für die Musik, als ihr Wunsch und ihre Fähigkeit, ihr Wissen an andere weiter zu geben. Von Bill Habenicht habe ich gelernt, wie wichtig es ist, mein Ohr zu nutzen und einen mentalen Plan des Griffbretts zu entwickeln. Bei ihm war vor allem ein klarer Ton und sauberes Spielen wichtig – und das alles, ohne dabei irgendwelche Noten zu lesen. 

 

Als ich bei Mark Herkner Gitarrenunterricht nahm, fing ich mit der Methode von Christopher Parkening auch an, Noten zu lesen – eine Methode, die ich heute auch bei meinen Schülern nutze. Gleichzeitig erfuhr ich viel über Musiktheorie und wie Akkorde und Tonleitern aufgebaut sind. Ich lernte, wie man effizient spielt, und vor allem effizient übt.

 

In meinem Unterricht versuche ich diese beiden Welten des Gitarrespielens zu verbinden – Freiheit und Leidenschaft vereint mit Wissen und Disziplin. Ich wünsche mir, dass meine SchülerInnen ein gutes Verständnis des Griffbretts und eine solide Grundlage im Bereich der Musiktheorie entwickeln – aber eine Grundlage, die bei der Gitarre direkt Anwendung findet. Ein weiteres Ziel meines Unterrichts ist, dass meine SchülerInnen Noten lesen lernen, da ich davon überzeugt bin, dass diese Fähigkeit es einem ermöglicht, das Instrument tiefer zu verstehen und sich mit anderen Musikern in dieser standardisierten Form der Kommunikation auszutauschen. Es ist, als würde man eine Fremdsprache lernen.

 

Ebenso ist es mein Ziel, meine Schüler dazu zu ermutigen, das gemeinsame Musizieren mit anderen auszuprobieren, in welcher Form auch immer, sei es in einer Rockband, einem Gitarrenorchester oder Jazz-Duo. Hierfür möchte ich Schülern auch ein Forum bieten, wo sie füreinander spielen und ihre Musik teilen können, um Ideen und vielleicht auch konstruktive Kritik austauschen zu können.

 

Ich unterrichte alle Altersklassen – in meinen Jahren als Gitarrenlehrer bisher ebenso viele Kinder wie Erwachsene. Meine Schwerpunkte sind Klassische Gitarre und E-Gitarre (Rock/Metal). Obwohl ich die meiste Erfahrung mit diesen 2 Musikrichtungen habe, liebe ich eigentlich alles was mit der Gitarre zu tun hat. Deswegen bin ich sehr offen mit Schülern an allem möglichen zu arbeiten. Was die Ziele meiner Schüler angeht, bin ich sehr flexibel, und unterstütze sie selbstverständlich darin, Ziele aufzustellen und auch zu erreichen.

 

Weil ich nicht daran glaube, dass irgendetwas erzwungen werden kann oder sollte – vor allem wenn es um das Erlernen eines Instruments geht – habe ich keinen formellen Vertrag mit meinen Schülern. So lange wir Fortschritte machen und Spaß am Lernprozess haben, bin ich glücklich – und zumeist die Schüler auch. Schüler können mich zu jedem Zeitpunkt darüber informieren, dass sie den Unterricht nicht weiter fortsetzen möchten – es gibt keine Fristen, die einzuhalten sind und selbstverständlich zahlen sie auch nur für die Stunden, die sie bereits erhalten haben.

 

Eine Stunde (60min.) Einzelunterricht kostet 25€. Gruppenunterricht ist auf Nachfrage selbstverständlich auch möglich.